Reisen und Besuche 
Monday, 19.May 2014, 21:16
Posted by Matthias
Wie ihr sicher unschwer feststellen konntet, ist unsere Blog-Kadenz seit den Frühlingsferien massiv gesunken. Das hat zwei Gründe: Erstens sind nun sehr oft Besucher hier, so dass wir unsere vormals freien Tage nicht mehr mit Blog schreiben verbringen, sondern mit dem Herumzeigen der Sehenswürdigkeiten in Orkney. Zweitens gibt es neben den Besuchern nicht mehr sehr viel Neues zu berichten. Der siebte Besuch in der Kathedrale ist nicht mehr ganz das gleiche wie der erste. Trotzdem ist jede Sehenswürdigkeit wieder etwas anders, ein bisschen anhängig von der Stimmung der Besucher.

Letzte Woche waren Maleahs und Nanouks Göttis mit Lenny hier zu Besuch. Auch sie hatten wieder einiges Wetterglück, dieser Monat war bisher recht trocken. Die zwei liessen es sich natürlich nicht nehmen den kürzesten Linienflug zu absolvieren und so konnten wir eine weitere Reise auf eine Insel (Westray) um diesen Flug herum planen. Wir folgten den beiden mit der Fähre, dieses Mal aber ohne Auto. Das Auto hatten wir direkt in Westray gebucht und die Eigentümer hätten die Göttis eigentlich am Flughafen abholen sollen. Daraus wurde nichts. Immerhin wurden sie von einer hilfsbereiter Frau zur ‚Mietstation‘ gefahren. Das grosse Auto stellte sich als nicht sehr gross heraus. Als sie uns bei der Fähre abholten, stellte sich zudem heraus, dass ein Reifen beinahe platt war. So tuckerten wir mit 30km/h zurück in die ‚Hauptstadt‘ um jemanden zu finden, der unseren Pneu aufpumpen könnte. Dort angekommen stellten wir fest, dass ein Nagel im Pneu steckte. Wir gingen also wieder bei der Mietstation vorbei und forderten das andere Auto, das noch kleiner war, aber wenigstens (etwas) mehr Luft in den Reifen hatte. Nicht ganz gesetzeskonform fuhren wir mit 7 Leuten auf 5 Plätzen zu unserer Unterkunft, mittlerweile auch hier auf alles gefasst nach unserem Abenteuer mit dem Auto. Die Unterkunft (West Manse) hat dann aber alle unsere kühnsten Erwartungen übertroffen.

Wir wurden mit Scones und frischen Eiern begrüsst (sie wurden uns nicht etwas nachgeschmissen ...). Der nächste Tag auf Westray war gefüllt mit Schlossbesichtigung, Muscheln suchen, Sand-/Grastürmen besteigen, Puffin watching und natürlich einem Fish and Chips im lokalen Restaurant. Die Puffins (Papageientaucher) sahen wir so nah, wie wir uns das nicht erträumt hätten (siehe Bilder links‚unsere Orkney Fotos‘). Wir konnten uns kaum losreissen.



Am Samstag war schon wieder Heimreise angesagt, weil wir die Parade zum Norwegischen Nationalfeiertag in Kirkwall nicht verpassen wollten. Zudem hatte Nanouk ein Netball Turnier (ähnlich Basketball), an dem er gebraucht wurde. Und da er 20 der 33 Körbe für sein Team machte, ist es sicher nicht übertrieben formuliert, dass er der Star der Mannschaft war!


Ich konnte es auch nicht lassen, noch notfallmässig einem Fussballklub beizutreten um zwei Spiele zu absolvieren. In Orkney wird der Parish Cup gespielt. Das ist ein Wettkampf zwischen den alten Gemeinden. Deerness ist immer etwas knapp mit Leuten, leider so knapp, dass es auch mit mir nicht für elf gereicht hat. Wir haben dann trotzdem ein Spiel gespielt, wenn auch kein offizielles. Und so bin ich nach 25 Jahren fussballfreier Zeit zu einem sehr kurzen Comeback gekommen.


Hier läuft im Sommer wirklich sehr viel mehr als im Winter, auch in der Schule jagt ein spezieller Event den nächsten. Ist ja auch kein Wunder, wenn die Tage so lange sind. Mittlerweile geht hier die Sonne um 4:30 auf und erst um 21:45 wieder unter.

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Immer diese Sonne 
Friday, 09.May 2014, 17:59
Posted by Natalie
Juhui, das Wetter ist unglaublich schön im Moment. So schön, dass die Kinder beim Znacht manchmal reklamieren, weil die Sonne so heiss in den Wintergarten scheint - aber ich geniesse es ungemein. Vor allem, wenn ich, wie vorhin, nach dem Mittagessen mit Matt aufs Bänkli vor dem Haus sitzen kann und wir dort einen Tee trinken können, und die Oystercatcher, Hasen und Lämmchen im (Nachbars) Garten bewundern können!
Unterdessen ist schon wieder unglaublich viel passiert, so dass ich sogar die Agenda hervor genommen habe, um nichts zu verpassen!
Am Freitag fuhr ich mit meinen Eltern zur Italian Chapel und von dort fuhren sie dann alleine zur Fähre, während ich ins Steptanzen düste.


Anschliessend besuchte ich Nanouk und seine Klasse, die an einem Tag Rugby Festival teilnahmen. (Tag Rugby ist ähnlich wie Rugby, aber anstatt den Gegner umzuwerfen um an seinen Ball zu kommen, zieht man ihm „den Bändel weg“, dann muss er passen.) Es ist ein tolles Spiel und eigentlich wäre das auch für die Schweiz ein tolles Spiel mit viel Abgeben, Passen und Schauen, was die andern machen.

Nanouk hatte das Spiel noch nicht gekannt und durfte am Tag vor dem Turnier mit den Zweitklässlern ins Turnen, da diese das Spiel gerade lernen. Am Turnier hat er sich gut gemeistert!

Dann, am Freitag Abend ein „kleines Unglück“: Der Wasserhahn im Garten liess sich nicht mehr abstellen. Matt versuchte verschiedenes, und ich half mit Knete und Plastik-stücke, aber das Wasser liess sich nicht stoppen. Nanouk düste mit dem Velo zum Nachbarn, und dieser kam zusammen mit einem andern Nachbarn, und die schafften es, einen Schlauch anzuschliessen und einen Knopf reinzumachen, so dass kein Wasser mehr verloren ging. Ich rief dann einen Sanitär an und bat ihn, im Laufe der nächsten Woche mal vorbeizuschauen. Und als wir am Montag von Aberdeen nach Hause kamen, war schon ein neuer Hahn dran!


Dann, am Samstagmorgen, sehr früh (für Orkney Verhältnisse...) fuhren wir nach Inverness. Unser erster Stop war bei den Whalligoe Steps, die uns schon vor 3 Jahren mächtig Eindruck gemacht hatten:


365 Treppen in Stein geschlagen vor mehr als 100 Jahren, als hier viele Heringe gefangen wurden und hier unten auch gleich eingemacht.

Eigentlich hatte ich mich auf einen Tag in der „Grossstadt“ gefreut! Einkaufen, Food Court in der Mall, ... mehr als 100 Leute an einem Ort haben wir seit dem Ba‘ nicht mehr gesehen. Aber als wir dann in dem grossen Einkaufscenter ankamen, merkten wir alle bald, dass das doch nicht unseres war. Sooooo viele Leute, alles so laut und grell! Und so fuhren wir bald weiter in unser Hotel, das zwischen Aberdeen und Inverness lag, am Rande eines kleinen Dörfchens. Es war sehr luxuriös und schön ruhig und wir genossen es!
Das Schachturnier (für alle, die nicht alle Blogs gelesen haben: Nanouk und Maleah hatten sich beide für das Nordschottische Megafinal im Schach qualifiziert, und da dies nur 4 Kindern aus Orkney gelang, fuhren wir natürlich dahin - und hatten voller Stolz die passenden Pullis machen lassen) Der Tag war streng aber spannend und „wir Orcadian Families“ sassen zusammen (3 Familien). Das war schön! Im Gegensatz zur Schweiz dürfen in Schottland die Eltern nicht in den Raum in dem Schach gespielt wird. Wir sassen also in der Cafeteria und mussten warten bis die Kinder zu uns kamen um uns zu erzählen, wie es gelaufen war...



Ich habe einen Organisator gefragt, ob man das gleiche System spiele wie in der Schweiz, so dass nach der ersten Runde Kinder mit je einem Punkt gegeneinander spielen, und die Kinder mit Null Punkten. In der zweiten Runde spielen dann die Kinder mit zwei Punkten gegeneinander, usw. Der Organisator sagte: "Ah, du meinst das Schweizer System?" Hihi, da war ich gerade etwas stolz, Schweizerin zu sein!

Maleah kam 6 Mal strahlend und tanzend nach unten - und hat es tatsächlich geschafft sechs Mal zu gewinnen und wurde somit Suprema ihrer Altersgruppe!
Nanouk hat die ersten zwei Partien gewonnen und musste danach gegen sehr starke Spieler spielen, so dass er die nächsten drei Spiele verlor, und dann erst das letzte wieder gewann. Aber drei von sechs Spielen gewinnen ist auch nicht schlecht! Und wir freuen uns natürlich riesig über Maleahs Triumpf!

Leider können wir nicht ans nordbritische Final, aber wir haben uns vorgenommen, dass die Kinder auch in der Schweiz mal wieder an einem Turnier teilnehmen. Mal schauen, ob das klappt!
Montag war zum Glück schulfrei und so hatten wir wieder schön Zeit für die Rückfahrt, mit Halt in der Kathedralen Ruine von Elgin, bei der Bucht, in der wir vor drei Jahren Delphine gesehen hatten (diesmal leider nicht) und dann zu einem andern alten Favoriten: The Castle of Sinclair and Girnigoe, die auch verfallen sind, aber eine wunderschöne Ruine an einem wunderschönen Ort!


Und dann war es wieder Zeit für die Fähre - und wir freuten uns alle darauf „nach Hause zu kommen“!
Am nächsten Tag hatte Nanouk einen Activity Day in Yesnaby mit Bogenschiessen und Coasteering (was soviel heisst wie „Spass im Meer“) Fotos auf seinem Klassenblog und wir andern drei genossen den normalen Alltag.



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Sonnenschein, Freunde und Ostern 
Friday, 25.April 2014, 15:17
Posted by Natalie
Nur ein kurzer Eintrag, weil heute Abend meine Eltern kommen (juhui!!) und ich weiss, dass ich nachher wahrscheinlich kaum mehr Zeit habe, weil ich möglichst viel Zeit mit ihnen verbringen möchte. Aber vorher möchte ich noch kurz von unseren sonnige Ostern berichten! Schon seit Wochen hatte Matt Wettervorhersagen studiert, da wir wussten, dass die Familie Keller nicht gerne kaltes Wetter hat. Wir hofften, wenigstens ein paar Sonnenstunden zu haben, damit sie auch die schönsten Seiten von Orkney sehen würden. Aber das, was wir dann hatten, hatten wir nicht zu hoffen gewagt: Sonnenschein, Sonnenschein und Sonnenschein! Es war unglaublich! Unsere Kinder meist im T-shirt, und die Keller-Kinder in den Pullis (nocht nicht ganz so abgehärtet wie Nanouk und Maleah) aber wir haben es unglaublich genossen! (Nicht nur den Sonnenschein, auch die Zeit mit ihnen, natürlich!)

Und wir haben ihnen gezeigt, wie man für die Robben tanzt, um sie anzulocken! Wer daran mehr Spass hatte bleibt vorerst ungeklärt :o)
(Ein Film von den Robben, als sie dann alle ins Wasser robbten, als die Show vorbei auf unserem Youtube Channel, Link links!)

Zusammen waren wir beim Tomb of the Otters, ein erst gerade ausgegrabenes altest Grab mit vielen tausend Knochen. Und der „Finder“ erzählte uns von seinen Mühen und Streitereien mit den Archäologen, die einfach auf ihren Darlegungen bestehen, auch wenn er ihnen aufzeigen kann, dass diese nicht möglich sind...
Aber auch das war sehr spannend! Vor allem auch, weil wir Zähne, Schädel und Steinspielsachen in die Hände nehmen durften!
Dann haben die beiden Männer an einem 10km Rennen in der Stadt teilgenommen und beide sehr gut abgeschnitten!


Und wir waren ein Tag auf Rousay, einer weiteren Insel, die auch für Nanouk, Maleah und Matt neu war. Ich war vor einiger Zeit mit einer Kollegin dort. Aber damals stürmte es unglaublichst, und diesmal war es wohl der einzige Ort auf ganz Orkney, der am Montagmorgen kein Nebel hatte (auch wenn der Nebel hier nicht Nebel sonder Sea Haar oder Mist genannt wird). Wir assen an der Sonne unser Picknick, und die Kinder spielten stundenlang draussen.
(schöne sonnige Fotos auf unserer Fotos Seite (Link links).

An Ostern dürfen natürlich auch die Osterhasen nicht fehlen. Und wir hatten einen tollen Nachmittag in unserem Garten am Schoggisachen suchen. Spannend dabei war vor allem, dass unsere Osterhäsin vergessen hatte, wo die Hasen versteckt waren. Als wir fünf von sechs gefunden hatten, gingen wir nach drinnen zum essen - und der sechste? Naja, dazu gibt es verschiedene Theorien. Die logischte, dass der Has noch im Garten ist, wird immer unwahrscheinlicher, da Matt nochmals eine Stunde draussen war, und alles methodisch abgesucht hat! Und da wir unsere Gäste nicht verdächtigen wollen, einen Hasen beim verstecken selber genascht zu haben, denken wir, dass vielleicht ein Vogel den in sein Nest mitgenommen hat...
Another mystery...

Heute hat mein Steptanzen wieder begonnen, was mich sehr freut - aber noch mehr freue ich mich jetzt auf meine Eltern, denen ich „meine Insel“ zeigen kann! Juhui!

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Schafe 
Friday, 18.April 2014, 14:25
Posted by Matthias
Unsere Inselhüpftage sind vorbei, der Alltag ist wieder eingekehrt, das Wetter im Moment absolut prachtvoll, es ist Freitag, Karfreitag, wenn man es sich genau überlegt, denn wenn man es sich nicht überlegt, merkt man es nicht. Die Kinder sind in der Schule und ich bin soeben vom Wäsche aufhängen herein gekommen. Karfreitag als Feiertag wurde hier vor einiger Zeit einmal geopfert, nur der Ostermontag ist noch geblieben, hat hier aber einfach den unspektakulären Namen ‚Bank holiday‘. Sowieso ist Ostern hier kein grosses Thema. Die Läden versuchen im Sinne des Kommerzes eines daraus zu machen, aber ich habe das Gefühl sie scheitern. Diese Woche habe ich mit dem Nachbarn über das Rasen mähen gesprochen. Er hat gemeint, das Gras sei schon ein bisschen hoch, er würde am Sonntag mal vorbeikommen, um es zu mähen. Nicht einfach ein Sonntag, Ostersonntag! Na ja, solange er nicht die versteckten Osterhasen verschnetzelt kann ich damit leben, ich habe den Platz im Himmel mit meinem heutigen Wäsche aufhängen eh schon verspielt.

Unsere letzte besuchte Insel war North Ronaldsay. Von allen Fotos, die ich dort aufgenommen habe, war etwa die Hälfte von Schafen. Das zeigt auch, dass die Insel doch recht unspektakulär ist, ausser man ist begeistert von Vögeln. Wir haben in der Vogel Beobachtungsstation übernachtet, rund herum sind Netze aufgestellt mit denen Vögel gefangen und beringt werden. Da North Ronaldsay so am Rande von allem ist, tauchen hier vor allem zur Migrationszeit manchmal sehr aussergewöhnliche Vögel auf. Aber da ich eine Sturmmöwe nicht von einer Mantelmöwe unterscheiden kann habe ich wieder einmal den fantastischen Wellen zugeschaut, etwas, das ich stundenlang machen könnte (und auch manchmal mache). Und wie gesagt gibt es auf North Ronaldsay die Schafe, die seit mehr als 200 Jahren durch eine 20km lange Steinmauer vom inneren Teil der Insel ferngehalten werden und sich bei den Klippen und an den Stränden mit Seetang begnügen müssen. Das gibt ihrem Fleisch einen etwas anderen Geschmack, allerdings nicht in Richtung Fisch, sondern eher Richtung Rind.

Ein Besuch in North Ronaldsay wäre nicht vollständig ohne eine Leuchtturmführung vom inselbekannten Billy Muir inklusive Nebelhorn, das einem fast die Ohren wegbläst. Einen Bericht über Orkney und v.a. North Ronaldsay könnt Ihr hier anschauen.

Gestern habe ich auf dem Heimweg vom Leichtathletik Training den grössten Regenbogen gesehen. Zum einen war die Sonne sehr flach am Horizont (was den Bogen am höchsten macht, denn der Winkel zwischen Sonne und Spitze des Bogens ist immer 132 Grad, für diejenigen, die das interessiert), zum anderen gab es dort gerade keine Hügel, Häuser, Bäume oder anderes, die den vollen Bogen hätten verdecken können.

Morgen kommen die ersten Gäste an und wir haben schon ein volles Programm geplant. Am Sonntag werde ich den 10 Kilometer Lauf in Kirkwall unter die Füsse nehmen, wenn nichts dazwischen kommt. Dies als Vorbereitung zum Halbmarathon in ca. 2 Monaten.

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Inselhopping - Teil 2 
Wednesday, 09.April 2014, 16:52
Posted by Natalie
Und wieder gibt es viel zu berichten! Wir sind kurz zu Hause zum auspacken, waschen, wieder einzupacken und vom Auto und Fähre aufs Flugzeug (und vielleicht Velo) umzusteigen...
In den letzten sechs Tagen haben wir drei neue Inseln besucht und soo viel erlebt, dass ich wohl eine Woche lang davon erzählen könnte! Aber mal schön der Reihe nach:
Am Donnerstag nahmen wir die Fähre nach Stronsay, wo wir für zwei Nächte im Stronsay Hotel eingebucht waren. Die Fähre kommt in Whitehall an, einem schmucken Dörfchen:


Kaum waren wir da, wurden wir informiert, dass es viele junge Lämmchen auf der Insel gäbe. Nach einem feinem Znacht, einem guten Schlaf, einem Schottischen Frühstück fuhren wir dann auch gleich los, die Lämmchen zu suchen. Und wirklich! Ein riesiges Feld voller Lämmchen, die vor Freude am Leben durch die Luft hüpften! So süss! Das Lieblingslamm unserer Kinder war das, das voller Freude auf seine Mutter hüpfte! Natürlich gab es auch hier ganz tolle Klippen, Bögen und einfach wunderbare Orte zum sein:


(Und auch diesmal lohnt es sich bestimmt, Matt’s englischen Blog zu lesen, der euch genauer von den Orten berichtet: Unglaublicherweise haben Nanouk, Maleah und ich soeben versucht, uns genau zu erinnern, wo wir was gesehen haben, und alles verschwimmt ein bisschen in unseren Erinnerungen. Dafür haben wir jeweils Matt’s Hirn, das alles genau speichert. Aber er sitzt oben und schreibt am Englischen Blog :o)

Und dann war es schon Zeit auf die nächste Insel zu hoppen: Sanday. Und der Name ist Programm: Alles voller Sandstrände! Unglaublich! Aber, wie auch auf fast allen Inseln, gibt es zuerst historisches zu entdecken: Ein Cairn (ein Grab) aus dem dritten Millenium BC! Und auch hier mussten wir durch Weiden laufen und über Zäune klettern um dahin zu gelangen. Aber auch dieser war beeindruckend! Nach einem (wieder sehr schmackhaften) Picknick im Sonnenschein gingen wir zu den Sanddünen! Zum Glück hatte uns eine Nachbarin geraten, Plastiksäcke mitzunehmen, und eine andere hatte uns ihre Plastikbobs mitgegeben! Und so genossen wir einen Nachmittag wie aus dem Bilderbuch: Sanddünen schlitteln, sünnelen und das barfuss und ohne Jacke!


Dann war es Zeit unser B&B aufzusuchen. Es ist das töllste B&B das wir bis jetzt besucht haben. Es nennt sich „Luxury B&B“ und das ist es auch wirklich. Auch wenn wir wieder einen Family Room reserviert hatten, so hatten wir doch zwei Zimmer, beide mit eigenem Badezimmer und einem wunderschönen Raum mit vielen Fenstern für unsere Mahlzeiten, Robbenbeobachtungen und das Ausspannen zwischendurch. (Die Eule, die oft da ist, zeigte sich nur Matt beim joggen, aber zum Glück sahen wir in Eday einige.) Da hatten wir auch die beste Dusche auf britischem Boden, und konnten erst noch für den nächsten Tag ein Luxus-Picknick bestellen! Wunderbarst!
Am Sonntag besuchten wir noch weitere Strände und Klippen und dann war es schon wieder Zeit für die Fähre: Eday stand auf dem Programm. Auch wenn Eday weder die tollsten Strände, die höchsten Klippen oder die spektakulärsten Gräber hat, so hatten wir hier doch zwei unglaubliche Highlights:
1) Jenny The Ranger! Wir hatten sie angefragt, ob sie uns etwas von der Insel zeigen könnte, und verbrachten fast zwei volle Tage mit ihr! Sie zeigte uns unter anderem, wo man die tollsten Muscheln findet, unter anderem die Groatie Buckies, die sehr selten sind, aber Glück bringen! Und da wir gleich acht gefunden haben fragen wir uns, ob es möglich sein wird, noch mehr Glück zu haben! Und sie führte uns zu den Lieblingsorten des Otters, den wir leider noch immer nicht gesehen haben - aber immerhin viele Spuren und ein Kot. Auch durften wir ihre Schädelkollektion bewundern und sie zeigte uns unglaublich viele Vögel und Pflanzen.


Highlight 2) Die Farm unserer ehemaligen Babysitterin, deren Kühe mitten im kalben sind, und deren Eltern sich viel Zeit für uns nahmen. Wir durften die jungen Kälbchen besuchen (das jüngste gerade mal zwei Stunden alt) und beide Kinder durften eines der Kälbchen-Zwillinge mit der Flasche füttern. Auch das erste der vielen Lämmchen durften wir füttern und somit war auch die dritte unserer Inseln voller Highlights für uns!

Jetzt sind wir kurz zu Hause zum auspacken, waschen und wieder packen, bevor wir morgen früh auf die letzte unserer Ferieninsel fliegen.

Weitere Fotos, wie immer auf unserer Flickr Page, siehe Link links.

Unseren neuen Zeitungsartikel findet ihr hier.
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